Früher war Amnesie der Retter in der Not: Ein Schlag auf den Kopf, und zack – alle peinlichen Plot-Löcher vergessen, bis der zweite Schlag alles magisch zurückholt. Marvels Multiverse of Madness hat das abgelöst: Jetzt springt man einfach in eine Parallelwelt, wo alles besser läuft, ohne Konsequenzen.
Marvels Boom und der Plot-Hole-Partykracher
Seit Spider-Man: No Way Home und Doctor Strange explodierte der Multiverse-Hype – Cameos allerorts, Tote kehren zurück, Fehler? Kein Ding, das war nur Universum C-137! Es fühlte sich frisch an, hat Milliarden eingebracht, aber schnell wurde’s zur faulen Ausrede: Statt harte Story-Arbeit zu leisten, wirft man Dimensions-Portale rein und hofft auf Fan-Service-High.
Ausgelutscht wie alter Kaugummi unter’m Tisch
Heute ist Multiverse in allem: DC, Terminator, sogar Comics jammern über Übernutzung. Es macht Stakes bedeutungslos – warum um Charaktere bangen, wenn ’ne bessere Version wartet? Und Komplexität explodiert: Unendliche Erklärungen, verwirrte Zuschauer, endlose Retcons, alles reversibel.
Stranger Things: Upside Down wird Multi-Down
Selbst die Duffer Brothers greifen drauf zurück – in Staffel 5 (gerade erst raus!) mischt Vecna mit Mind Flayer und möglichen Dimensions-Tricks, Fans meckern schon über sloppy supernatural Plot-Devices statt echter Charaktertiefe. Statt origineller Horror-Lösungen: Hallo, neue Dimension! Weil Upside Down allein nicht mehr reicht.
Kurz: Multiverse war der coole Neuling, jetzt der überfressene Gast, der die Party killt. Zeit für echte Ideen, bevor Hollywood in ’nem Schwarzen Loch aus Parallelwelten versinkt.







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