Das ist deine Email-Adresse?

„Guten Tag, wir sind die Superfirma GmbH. Unsere E-Mail-Adresse ist superfirma123@gmail.com.“

Moment mal … was? Gmail? Im Jahr 2025? Für ein Business?

Willkommen im Club der Unternehmer mit Top-Ideen, aber Hotmail-Adressen aus der digitalen Steinzeit. Bitte hereinspaziert, dort hinten sitzt noch jemand mit einer GMX-Adresse aus 2004!

1. Wer heute noch mit @gmail.com kommt, war auch damals der, der seine Visitenkarten bei der Tanke drucken ließ

Stell dir vor: Du ziehst einen teuren Anzug an, kommst ins feinste Business-Meeting und hast an den Füßen Crocs. Ohne Socken. So ungefähr wirkt es, wenn du als seriöses Unternehmen mit einer Gmail-, Hotmail- oder GMX-Adresse aufschlägst.
Es ruft förmlich: „Ich knechte meine Excel-Tabellen noch auf Windows Vista!“

2. Wenn du keine eigene Domain hast, wie soll ich dir dann mein Vertrauen geben?

Wir übergeben dir vielleicht sensible Kundendaten, Verträge im sechsstelligen Bereich oder Kooperationen, die strategisches Fingerspitzengefühl brauchen.
Und du antwortest von hans.klein78@hotmail.de?

Sorry Hans, aber das klingt nach jemandem, der auch noch E-Mails mit „Mit freundlichen Grüßen, gesendet vom iPhone“ unterschreibt und das ganz ohne Punktsetzung. Business-Class sieht anders aus.

3. Eigene Domain = Minimalanforderung für digitales Ernstnehmen

Eine eigene Domain ist heute so etwas wie das kleine Schwarze im Business-Outfit: schlicht, aber wirksam.
Wenn du keine 5 Euro im Monat für „@deinefirma.de“ investieren willst oder kannst, können wir dir dann wirklich ein Budget von 50.000 Euro fürs Projektmanagement überlassen?

Denn let’s face it:
Wenn jemand nicht in der Lage ist, eine E-Mail-Domain wie kontakt@deinunternehmen.de einzurichten (oder einen IT-Menschen damit zu beauftragen), sollte er vielleicht lieber einen Buchclub gründen, aber kein Start-up.

4. Und nein, „aber Gmail ist doch so praktisch!“ gilt nicht

Gmail kann superpraktisch hinter deiner Domain weiter genutzt werden, mit Google Workspace. Du bekommst alle Vorteile von Gmail, und trotzdem sieht’s so aus, als hättest du dein digitales Leben im Griff.

Das Argument „Ich bin halt nicht so der Technikmensch“ zieht nicht. Das ist genau wie der Chef, der nie Mails liest, weil „er das Internet nicht so gut kann“. 2025 ist, wer sich rausredet, einfach nur zu faul oder zu geizig.

5. (Bonus) Jugendsünden & Ausreden

Okay, vielleicht bist du wirklich ein kreatives Genie, das zwischen zwei schiefen Kaffee-Tassen seine Vision verwirklicht hat und nun kommt die Weltwirtschaft auf dich zu.

Dann nimm diesen Text als liebevollen, ironischen Reminder: Es ist an der Zeit.

Тipp:
Registriere dir beim Webhoster deines Vertrauens deine Domain.
Kosten: ein Latte Macchiato pro Monat.
Gewinn: Seriosität in E-Mails, Professionalität in jedem Pitch, und kein Kunde wird jemals wieder denken:
„Warum schreibt mir dieser Mensch von einer Adresse, die klingt wie ein Schulprojekt aus 2007?“

Fazit:
Eine Gmail-Adresse ist okay, wenn du deinen nächsten Kurs in Origami gibst.
Fürs echte Business gilt: Wer keine eigene Domain hat, sollte nicht mit E-Mail-Signatur flirten.

Setz ein Statement, investier 30 Minuten und mach Schluss mit deiner digital peinlichen Vergangenheit.

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