MITARBEITER VERLASSEN CHEFS

Stell dir vor, du arbeitest bei einem Unternehmen, das kostenlos Kaffee anbietet, ergonomische Stühle hat und einmal im Monat sogar Donuts spendiert. Klingt gut, oder? Jetzt stell dir vor, dein Chef heißt Horst. Und Horst ist… nun ja, sagen wir… eine wandelnde Excel-Tabelle mit schlechten Sozialskills. Willkommen im wahren Grund, warum Kündigungen geschrieben werden.

1. Mikromanagement – Vertrauen? Fehlanzeige!
Wenn dein Chef dir jeden Morgen fragt, ob du „schon angefangen hast“ und dich mittags daran erinnert, dass die Mittagspause eigentlich nur 30 Minuten dauert (obwohl er selbst 45 Minuten mit PowerPoint-Karaoke verbringt), dann ist das kein Leadership, das ist Überwachung mit Anzug. Mitarbeiter möchten Chefs, die ihnen vertrauen, nicht Babysitter mit Kontrollzwang.

2. Kommunikation à la Rauchzeichen
Einige Chefs kommunizieren wie Höhlenmenschen. Klare Aufgaben? Feedback? Nö. Stattdessen gibt’s unklare E-Mails à la „Das müssen wir besser machen“ – ohne zu sagen, was genau. Und wehe, du fragst nach! Dann kommt ein Vortrag über Eigenverantwortung. Spoiler: Auch „Nicht-kommunikation“ ist Kommunikation – allerdings eher in der Kategorie „Beziehungs-Aus“.

3. Lob ist keine Währung – bei uns gibt’s Schweigen!
Gute Arbeit geleistet? Projekt erfolgreich abgeschlossen? Na dann herzlichen Glückwunsch… zu nichts. Manche Chefs denken, Gehalt sei genug Dank. Dabei wäre ein schlichtes „Gut gemacht!“ manchmal so viel wert wie eine Gehaltserhöhung. (Okay, fast.)

4. Karriereleiter? Ja, aber nur mit eingebauter Säge.
Viele verlassen ihre Vorgesetzten, weil diese jegliche Entwicklungsmöglichkeiten blockieren. Ob aus Angst, man könnte ihnen den Job streitig machen, oder einfach, weil sie selbst seit 2008 in derselben Position festsitzen – mit Chefs, die fördern wie ein vertrockneter Kaktus, bleibt Motivation auf der Strecke.

5. Kultur-Katastrophe made by Chefetage
„Hier ist jeder ersetzbar“ – ein Lieblingssatz toxischer Führungskräfte. Leider macht so ein Mindset aus motivierten Mitarbeitenden irgendwann Roboter mit Burnout-Garantie. Wenn der Chef die Kultur prägt, prägt er damit auch die Kündigung.

Fazit mit einem Augenzwinkern:
Firmen können noch so coole Benefits, moderne Büros oder hippe Slogans haben – wenn der direkte Vorgesetzte jeden Tag zur Geduldsprobe wird, hilft auch kein Obstkorb mehr. Denn am Ende ist es wie in jeder Beziehung: Man kündigt nicht das Haus, man zieht aus wegen des Mitbewohners. Oder in diesem Fall: wegen Horst.

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